Feuerschutzabschluss EI2 30-C: nach DIN EN 1634-1 bzw. T30 nach DIN 4102-5
Rauchschutz: nach DIN EN 1634-3 bzw. DIN 18095-1/2

BrandschutztürBrandschutztüren (besser: Feuerschutzabschlüsse) haben die Aufgabe, Öffnungen in feuerhemmenden oder feuerbeständigen Wänden gegen den Durchtritt von Feuer zu sichern. In Deutschland und Österreich hat jedes Bundesland eine eigene Bauordnung. Im Allgemeinen werden Feuerschutzabschlüsse in Öffnungen von Trennwänden und Brandwänden gefordert. Zur Unterteilung von mehr als 30 m langen Fluren müssen Rauchschutztüren eingesetzt werden.

Die Anforderungen an Feuerschutzabschlüsse werden in der DIN 4102-5 (D) und der ÖNORM B 3850 bzw. EN 1634-1 (Ö) geregelt. Es gibt folgende Feuerwiderstandsklassen: T30 nach DIN bzw. EN: EI2 30-C. Die Zahl hinter dem T gibt die Dauer in Minuten an, für welche Dauer die Tür den Durchtritt des Feuers (nicht des Rauches) verhindert und sich dann noch öffnen lassen muss.

Feuerschutzabschlüsse müssen immer selbstschließend sein und dürfen nicht mit Keilen oder ähnlichem offen gehalten werden. Teilweise verfügen diese Elemente über Feststellanlagen, welche die Türflügel offen halten. Über autarke Brandmelder gesteuert, werden diese Türen bei Branddetektion automatisch geschlossen. Zusätzlich können Feuerschutzabschlüsse auch rauchdicht sein, um die Verbreitung von Rauch zu verhindern. Ein Feuerschutzabschluss ist nicht zwangsläufig rauchdicht, umgekehrt gibt es rauchdichte Türen, die keine Anforderung an den Feuerwiderstand erfüllen. Die genauen Anforderungen an Rauchschutztüren regelt die DIN 18095.

Folgende Bestandteile sollten bei einer ordnungsgemäß eingebauten Feuerschutztür vorhanden sein:
  • Zulassungsschild auf dem Türblatt,
  • Übereinstimmungserklärung der Montagefirma (des Errichters) über den sachgerechten Einbau und zulassungskonforme Montage der Tür,
  • Wartungsanleitung,
  • Zulassungsbescheid des DIBt.